10 (noch) geheime Tools, die jeder Webdesigner in 2011 braucht
Neues Jahr, neue Tools. Diese unausgesprochene Regel gilt im Web 2.0 mehr denn je, so dass ich eine kleine aber feine Auswahl an Tools zusammengestellt habe, die noch nicht jeder kennt und die echt cool sind. Hinterlasst doch einen Kommentar, wenn Euch ein Tool besonders gut gefällt oder auch nicht. Viel Spaß!
- Psykopaint. Fangen wir an mit einem echt coolen Tool, das jeden noch so abgedrehten Photoshop-Filter so spießig aussehen lässt wie eine Weihnachtskarte von Oma: Psykopaint ist aus dem Betastadium erwachsen und auf alle Webdesigner losgelassen worden.
Ohne Übung macht man hier einfach nur unfassbar lässige Layouts (mein Liebling: der Monet-Brush). Mit etwas Übung zaubert man wahre Kunst auf die Bildschirme.
2. Tweeshot. Tweeshot ist ein Tool, mit dem Webdesigner mehr als einfach Screenshots in unterschiedlichsten Varianten erstellen und diese dann via Twitter an Kollegen, Freunde, vor allem aber an Klienten verteilen können. Tweeshot versteht sich als “Pause”-Knopf für das Web. Wie gehts? Einloggen bei Twitter, gewünschten “Webshot” machen, auf Knopf drücken. Fertig.
3. Alertful. Ich bin ja nicht der größte Freund von Online-Produktivitätstools, aber dieses hier ist sicherlich einen Blick wert. Dies hat mehrere Gründe: Alertful ist ein perfekter Reminder für alle Themen, die Webdesigner beschäftigen. Noch besser ist, dass es absolut kostenlos ist und keine Registrierung benötigt wird. Alerts können nachträglich geändert, gestoppt und abonniert werden. Praktisch!
4. Helveticons. Wer kennt sie nicht, die Suche nach dem perfekten Icon? Hier wird einem das Leben auf besondere Weise erleichtert, denn Helveticon offeriert hochwertige Icon-Sets auf Basis der Lieblingsfont jeden Designers: der Helvetica. Das Set gibt es in unzähligen Dateiformaten und so ziemlich jeder Auflösung, die man brauchen kann. Wem das nicht reicht, bekommt die Icons noch als Vektordateien. Der Urheber verspricht zudem, auf Anfrage weitere Designs bereitszustellen. Auch wenn die Grafike nicht gratis sind, kann sich hier ein Blick lohnen. Unter diesem Weblink gibt es einige Goodies for free.
5. FontStruct. Nie wieder Font-Lizenz-Probleme! Mit diesem Tool lassen sich in kürzester Zeit eigene Schriftarten kreiieren, was selbst wenig Design-affinen Menschen echt gut gelingt. Zuerst wählt man den Buchstaben, den man schaffen will und seine “Eckform”. Anschließend wählt man das Malwerkzeug aus und steigt nun in den Buchstabenschaffungsprozess ein. Macht Spaß!
6. RSSVoyage. Mit diesem Reader habt ihr alle Eure RSS Feeds im Griff. Das Tool trennt die Nachrichten nach Quellen und zeitlichem Eingang; dennoch steht hier klar der spielerische Umgang mit Nachrichten im Vordergrund.
7. Social Sketches. Es gibt im Web unzähle Social-Media-Icons Packs und ehrlich gesagt finde ich die allermeisten unglaublich langweilig. Wunderbar individuell sind jedoch die von Six Revisions veröffentlichten handgezeichneten Grafiken. Zudem sind alle wichtigen Größen vorhanden. Worauf wartet Ihr noch? Seht Sie Euch an!
8. Shrink O’Matic. Mit diesem Tool, das Adobes AIR Technologie voraussetzt, kannst Du schnell und korrekt Bilder in den Formaten JPG, GIF und PNG resizen. Du ziehst via Drag&Drop Bilder in die Oberfläche, gibst an, wie groß das Bild und in welchem Format es ausgespielt werden soll.
9. Feng-GUI. Bei diesem Heatmap-Generator handelt es sich um eines meiner absoluten Lieblingstools, wenngleich es noch nicht ganz fehlerfrei arbeitet. Es funktioniert ganz einfach: man lädt einen Screen oder Layout hoch und lässt es von Feng-GUI auf Blickkontakte analysieren. Als Output kann man dann eine über das Layout gelegte Heatmap als PNG-Datei speichern. Die Ergebnisse sind nicht perfekt, für einen ersten Ansatz kann man es aber sehr gut gebrauchen, um das Layout weiter zu optimieren.
10. Usabilla. Mit diesem professionellen Tool lassen sich sogenannte “Micro Usability Tests” an Layouts und Websites durchführen. Die Auswertungen sind kurz&knapp, gut verständlich (mehr als 20 Sprachversionen integriert); die Nutzerführung ist gut gemacht und führt zu schnellem Feedback. Nie war es einfacher, konstruktive Kritik an den eigenen Designs zu bekommen. Los geht’s!
Habt Ihr noch weitere Tools, auf die Webdesigner in 2011 nicht verzichten können? Dann mal her damit!








