Recap vom Samstag der IA-Konferenz 2011
Nachdem ich ja schon während der Veranstaltung darüber getwittert habe (@leader_opinion), folgt nun auch ein kleines Recap der IA Konferenz 2011 in München.
Organisation:
Ich denke, hier waren sich alle Teilnehmer einig.
Sowohl organisatorische Betreuung als Hospitalität wie Lokalität im Münchner Arabella Sheraton Hotel waren hervorragend. Das delikate Catering rundete die Veranstaltung kulinarisch ab.
Thema:
Die 5. Deutsche Konferenz für Informationsarchitektur hatte das Schwerpunktthema „Shaping the Mobile Experience“.
Die Vorträge:
Wie auf fast allen Konferenzen, die ich in den letzten beiden Jahren besucht habe, war die Qualität der Vorträge überraschend heterogen. Da ich am gestrigen Freitag leider nicht teilnehmen konnte, greife ich hier einige Vorträge vom Samstag auf.
1. Der Social Media-Newsroom-Sternschnuppe oder unerkanntes Potenzial?
Frank Wiedemann vom Konferenz-Hauptsponsor Logica sprach über die Implementierung eines umfassenden Social Media Newsroom-Aggregators beim führenden Automobilhersteller BMW. Spannend fand ich insbesondere die erweiterte Analysephase des Projektes, welches aktuelle und künftige Rezipienten-Behaviours evaulierte und hiermit die klassische Anforderungs/Zielgruppenanalyse wie Trendanalyse sinnvoll ergänzte.
2. Das mobile Shoppingerlebnis gestalten…
…wollten Sandra Griffel und Coralie Feil, welche auf Basis einer ca. 520 Nutzer starken Erhebung (“Mobile Commerce Insights”) vier relevante Nutzertypen identifiziert haben, für welche sie im Vortrag Best Practices (Asos, eBay, Amazon, Lufthansa, u.A.) im Bereich Mobile Commerce vorstellten. Die identifizierten Nutzertypen waren:
- Der Problemlöser
- Der Interessierte Neuling
- Experimentierfreudige Trendsetter
- Networkende Flaneur
Wieso aber Apps wie die von Amazon primär auf einen Nutzertypus ausgerichtet sein sollten (und nicht auf mehrere), blieb offen.
3. The trouble with context
The trouble with context wurde uns von Stephanie Rieger erklärt, welche in einem witzigen Präsentationsstil zahlreiche Quotes, Fakten und Trends in der Nutzung mobiler Anwendungen präsentierte.
Ihre Präsentation war ein Best-of der beiden auf Slideshare verfügbaren Präsentationen “It’s about people, not devices” und “Beyond the mobile Web“.
4. Die “Mobile Idea Machine”
Die beiden Kolleginen von Namics, Frederika Bußmann und Evelyne Kopf sprachen über ein im Namics.lab entwickeltes Tool, welches effizient Ideen für mobile Anwendungen generiert unter Berücksichtigung der übergreifenden Determinanten “Zeit, Ort und Nutzer”.
Seht Euch zudem die fancy Prezi an
Fazit:
Auch wenn ich nicht permanent auf der Konferenz war (und der iPad Akku nach gefühlten zwei Minuten aus war), hat es dennoch viel Spaß gemacht: gute Gespräche, spannende Vorträge zu einem spannenden Thema und eine tolle Orga. Weiter so und bis nächstes Jahr auf der IA Konferenz 2012.






Danke für die Zusammenfassung, werde nächstes mal auch dabei sein.